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Gottesdienst mit Konfirmation in Göppingen

Am Sonntag, 19. April 2015,  empfingen sieben Konfirmandinnen und Konfirmanden im Beisein von mehr als 300 Gottesdienstbesuchern aus den Gemeinden Adelberg, Eislingen Göppingen und Süßen den Segen zur Konfirmation. Den Gottesdienst hielt Bezirksevangelist Hartmut Römpp.

720 junge Christen werden in Süddeutschland in diesem Jahr eingesegnet. Sie geloben Gott die Treue und übernehmen die Verantwortung für ihr Glaubensleben 

Grundlage für alle Konfirmationsgottesdienste weltweit war das Bibelwort aus Johannes 11, ein Teil aus Vers 28  Der Meister ist da und ruft Dich. “ Stammapostel Jean-Luc Schneider widmete diesen Bibeltext allen Konfirmanden des Jahres 2015 als Leitwort.

Der dreieinige Gott - ein persönlicher Gott – ein persönlicher Ruf   

Bezirksevangelist Römpp hieß die zukünftigen Jugendlichen sehr persönlich und herzlich im Kreise der großen Festgemeinde willkommen.  Mit einem "bunten Strauß" von guten Wünschen seien die Familien, die Gemeindemitglieder und die Vorsteher gekommen, um an dem Segenstag für die jungen Christen teilzuhaben.

Jugendliche haben viele Wünsche, aber was wünschen sie sich von Gott? Der allmächtige Gott, der nicht ein unerreichbarer, ferner Gott ist, sondern ein persönlicher Gott, möchte heute besonders den Konfirmanden, aber auch allen Gottesdienstteilnehmern seinen Segen übermitteln. Im vorgelesenen Bibeltext ist beschrieben, wie Jesus nach Bethanien kam, als Lazarus verstorben war. Daraufhin empfing Martha den Herrn und forderte auch Maria auf, zu ihm zu kommen. In vergleichbarer Weise ruft Jesus durch die Apostel uns in unserem persönlichen Leben immer wieder zu sich, um uns in seine „Meisterklasse" hineinzuführen. Wir müssen diesen Ruf nur an- und aufnehmen und ihm entgegengehen. Es stelle sich, so der Bezirksevangelist, den Jugendlichen immer wieder die Frage: „Wer ruft dich?“. 

Jesus ist immer in Rufbereitschaft – Unsere Ausrichtung auf Jesus 

Der Vorsteher der Gemeinde Göppingen, Hirte Matthias Raff, wies in seinem Predigtbeitrag darauf hin, dass uns täglich viele Rufe erreichen. Nicht mit allen werden positive Erwartungen verbunden. Bei Gott dürfen wir aber davon ausgehen, dass sein Ruf aus der Liebe heraus geboren ist und er uns unser Bestes möchte. Wir möchten ihn andererseits nicht zur "Notrufsäule" degradieren, sondern durch Ausrichtung auf ihn immer in Rufweite zu ihm sein.

So wie Jesus für uns in Rufbereitschaft ist, möchten wir auch seinen Ruf an uns annehmen, wenn er uns aufruft, unsere Gaben zum Wohl der Gemeinschaft und des Nächsten einzubringen. Der Ruf Jesu ist somit auch ein Vertrauensbeweis, indem er die jungen Christen als Schüler seiner "Meisterklasse" annimmt und sie als Werkzeug zum Wohl des Nächsten verwenden möchte.

Dank an die Konfirmandenschüler

Der Konfirmandenlehrer, Diakon Siegfried Mackh aus der Gemeinde Bad Boll, richtete im Rückblick auf das gemeinsame Jahr seinen von Herzen kommenden Dank  an die Konfirmanden und brachte den Wunsch zum Ausdruck, auch weiterhin in "Tuchfühlung" mit den neuen Jugendlichen zu bleiben. Er ermutigte sie, sich als engagierte und  freudige Christen in die Gemeinden und in die Jugend einzubringen.

Konfirmation bedeute übersetzt "Bestätigung" oder "Bekräftigung".  Die in Wasser- und Geistestaufe vollzogenen Sakramente finden in der jetzigen Segenshandlung durch das Gelübde der Konfirmanden ihre Bestätigung. Die von den Eltern damals übernommenen Verpflichtungen gehen nun auf die Konfirmanden über, die sich in ihrem Gelübde selbstverantwortlich und öffentlich dazu bekennen, dem Teufel entsagen und Gott treu bleiben zu wollen. Durch den Konfirmationssegen wird ihnen dafür die erforderliche Ausrüstung zuteil.

Die Segenshandlung

Nach dem „Unser Vater“- Gebet, Sündenvergebung und Opfergebet bat   Bezirksevangelist Römpp die Konfirmanden zur Segenshandlung an den Altar, während  der Chor diese mit einem musikalischen Beitrag einleitete.  Bezug nehmend auf den Brief des Stammapostels wies der Bezirksevangelist darauf hin, dass die Konfirmanden, indem sie Jesus annehmen, die klügste und schönste Entscheidung ihres Lebens treffen, da dieser sie dann ihr ganzes Leben hindurch begleiten werde. An die Konfirmanden aus Adelberg, Eislingen und Göppingen gewandt leitete er aus den Anfangsbuchstaben der Gemeinden ("AEG")  ab, wie schön es sei, wenn die jungen Christen in der Gemeinde ankommen, sich einbringen und bereit sind zu geben. 

Auf die Frage, ob die Konfirmanden ihren weiteren Weg als neuapostolische Christen in der Treue zu Gott zurücklegen wollen, bestätigten diese ihre Bereitschaft dazu mit einem "Ja". Nach dem gemeinsam vorgetragenen Konfirmationsgelübde erhielten die  Konfirmanden durch Gebet und Auflegung der Hände den Konfirmationssegen. Die Segenshandlung wurde durch eine kleine Chorgruppe abgeschlossen, in der auch einige der Konfirmandeneltern mitsangen. Danach sprach der Bezirksevangelist den Konfirmanden seine Glückwünsche aus und hieß sie als selbstverantwortliche Christen in der Gemeinde willkommen.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurde der Gottesdienst mit Schlussgebet und Segen beschlossen.

Neben dem erwähnten kleinen Chor bildeten Sänger aus den eingeladenen Gemeinden den Chor, der mit innerer Begeisterung den festlichen Gottesdienst umrahmte.     

FW/ S.