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Bischof Koch in Schlierbach

 
und die Gemeinde Kirchheim war dazu eingeladen. Es wurde ein besonderer Gottesdienst, wusste man doch, dass unser Bischof in naher Zukunft in den Ruhestand wechseln wird und die Kirchheimer Geschwister ihn wohl das letzte Mal am Altar erleben können.
 
Als Textwort diente ein Vers aus dem Lobgesang Mariens: "Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen" (Lukas 1 Vers 53). Bei allem Überfluss an Gütern in unserer Zeit, so Bischof Koch, herrscht doch viel Mangel an Liebe und menschlicher Zuwendung. Was wir alle brauchen, ist die Gemeinschaft im Glauben wie auch Erkenntnis und Weisheit. Gottes Allmacht ist in seiner Größe uns Menschen unbegreiflich. Und Weisheit entsteht, wenn Herz und Verstand zusammenfinden.

Maria hat gläubig angenommen, was Gott von ihr erwartete. Wie sie wollen wir in der Treue offenbar werden. Jeder braucht in unserer unruhigen Zeit Frieden. Jesus kam als Friedensbringer zu den Menschen, und auch wir wollen, dass diese Welt menschlicher werde, dass mehr Glaube, Hoffnung und Liebe herrschen mögen.
 
In seinem Predigtbeitrag wies Bezirksältester Raff darauf hin, dass der Advent eine Zeit der Freude sei in der Erinnerung an die Geburt unseres Erlösers und in der Hoffnung auf die Wiederkunft des Gottessohns. Der Lobgesang Mariens ist voller Freude im Glauben. Möge auch in uns der Hunger nach dem Göttlichen zunehmen.
 
Der Vorsteher der Gemeinde Schlierbach Priester Jackob erinnerte in seinem Beitrag noch an das Geschehen, als Elisabeth Maria begegnete und das Kind in ihrem Leib hüpfte. So möge sich auch in unserer Seele im Erleben dieses Gottesdienstes manches bewegt haben. Gott schenkt uns das Licht der Erkenntnis, erweckt in uns das Verlangen nach seinem Wort und gibt uns die Zuversicht, dass er uns führt und für uns sorgt.
 
Nach der Freisprache feierten die beiden Gemeinden das Heilige Abendmahl. Der Chor umrahmte mit seinen Vorträgen den Gottesdienst. Danach überraschte der Schlierbacher Vorsteher mit der Einladung zu einem kleinen Imbiss.