Neujahrsempfang der christlichen Gemeinden in Dettingen.
Ökumene pur. Der ökumenische Gottesdienst am 14. Januar 2024 in der Dettinger Schlossberghalle stand unter dem Motto: „Komm, wir ziehen in den Frieden“.
Bereits zum vierten Mal feierten die ortsansässigen christlichen Gemeinden einen gemeinsamen Gottesdienst.
Erstmalig sang ein ökumenischer gemischter Chor aus den Kirchengemeinden der evangelischen, katholischen und neuapostolischen Kirchen.
Zusätzlich wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor der evangelischen Kirche mitgestaltet.
Pfarrer Nicolai Opifanti der evangelischen Kirchengemeinde eröffnete und moderierte den Gottesdienst. Pfarrer Daniel Trostel, ebenfalls von der evangelischen Kirchengemeinde, Pfarrer Clemens Knorpp von der katholischen Kirchengemeinde und Gemeindevorsteher Martin Reinke von der neuapostolischen Kirchengemeinde zeigten in ihren Beiträgen verschiedene Kernpunkte des Friedens auf.
Als Friedensstifter gemeinsam beten, bei einem „Bigpoint“ für den Frieden ein Zeichen dem Unfrieden setzen, Frieden als große Sehnsucht von vielen Menschen. Jeder Predigtbeitrag war ein Friedensgruß an die Gemeinde mit Mut aktiv mit seinem Beitrag in das gemeinsame Gebet einzusteigen: „Lieber Gott lass es dieses Jahr ein Jahr des Friedens werden“.
Die Dettinger Sternsinger bedankten sich mit ihrem musikalischen Beitrag für die vielen Spenden, die sie für die Sternsingeraktion 2024 „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“, erhalten haben. 23 Kinder waren in 9 Tagen im Ort unterwegs und sammelten 7300€.
„Das Motto am heutigen Tag ist aus dem obersten Regal“, so Bürgermeister Rainer Hausmann, der mit seinem Neujahrsgruß den Frieden als eines der höchsten Güter bezeichnete, „höher geht es nicht“. Für ihn heißt Frieden an den Verhandlungstisch sitzen, mutig und vertrauensvoll bei sich selbst anfangen und vor allem „machen und nicht meckern“.
Mit leckeren kulinarischen Genüssen und interessanten Gesprächen endete die Veranstaltung.