Free Hugs! Lass dich von Jesus umarmen!
Am Sonntag, 21. Juli 2024 feierte die Gemeinde Adelberg einen „Gottesdienst im Grünen“ auf dem Gelände des Klosters Adelberg. Vor der Kulisse der historischen Ulrichskapelle und der ehemaligen Prälatur hatte die Gemeinde auf einer Wiese den Altar und Bänke für die Gottesdienstteilnehmer aufgebaut. Trotz einer unbeständigen Prognose war das Wetter angenehm warm und trocken.
Hirte Wolfgang Kienle, stellvertretender Bezirksvorsteher im Kirchenbezirk Göppingen-Kirchheim, legte dem Gottesdienst ein Textwort aus Apostelgeschichte 8, 36.38 zugrunde: „Und als sie auf der Straße dahinfuhren, kamen sie an ein Wasser. Da sprach der Kämmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert’s, dass ich mich taufen lasse? Und er ließ den Wagen halten und beide stiegen in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn.“
Jesus, ich komme zu dir. Hirte Kienle ging auf das gemeinsam von Chor und Gemeinde vorgetragene Lied ein und unterstrich die Nähe Jesu zu uns in allen Lebenslagen. Wir dürfen uns immer zu ihm wenden und er schenkt uns Hilfe. Hirte Kienle berichtete von einem Jugendtag, bei dem Jugendliche Schilder mit der Aufschrift „Free Hugs“ – „Kostenlose Umarmungen“ trugen. Jesus bietet uns diese kostenlose Umarmung an.
Das Textwort beschreibt die Begebenheit des Äthiopischen Kämmerers, der sich auf die weite Reise nach Jerusalem gemacht hatte dort feststellen musste, dass ihm kein Zutritt zum Tempel gewährt wurde. Enttäuscht machte er sich auf den Rückweg, suchte aber trotzdem die Nähe zu Gott und las in Schriften von Jesaja, die er jedoch nicht verstand. Philippus erklärte dem Kämmerer die Schriften vom leidenden Gottesknecht, ein Sinnbild für Jesus, der sein Leben für die Sünden der Menschen geopfert hat.
Jesus ist auch heute da, für dich und für mich, er nimmt uns in seinen Arm und tröstet und erlöst uns.
Auf dem Weg zu Gott ist Platz genug. Gemeindevorsteher Samuel Feller führte weiter aus, dass Gott sich von denen, die nach ihm suchen, finden lässt. Jeder kann „Free Hugs“ von Jesus in Anspruch nehmen – mit der einen Voraussetzung: an ihn zu glauben.
Samuel Feller ging auch darauf ein, dass das Ehepaar Beate und Hartmut Römpp in diesem Gottesdienst auf den Tag genau nach 40 Jahren um den Segen zu Rubinhochzeit gebeten hatten. Gott führt uns Wege, die wir nicht immer verstehen, aber er weiß auch zu segnen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls spendete Hirte Kienle dem Ehepaar Römpp den Segen zur Rubinhochzeit.