Im Sonntagsgottesdienst am 15. Februar 2026 in unserer Kirche in Kirchheim empfingen die Glaubensgeschwister Ursula und Roland (Pr. i.R.) Schütze den Segen zur Goldenen Hochzeit.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Joh. 2, 15-16, zugrunde; die Gemeinde sang zu Beginn das Lied „Großer Gott wir loben Dich“ (GB 255).
Der Gemeindevorsteher Priester Heiko Haase ging zu Beginn seines Dienens auf den Vortrag des Chors ein, der den Predigtteil mit dem Lied „Mit dem Herrn fang alles an“ einleitete. Er führte aus, dass wir jeden Gottesdienst mit dem Herrn anfangen und wir wissen, dass er uns segnen will. Auch das Goldene Hochzeitspaar hat seinen gemeinsamen Weg von 50 Jahren mit Gott angefangen, mit dem Trautext aus dem Hohen Lied er Liebe, 1. Kor. 13.
Im Zurückschauen sind die beiden dankbar, dass der liebe Gott es zu allen Zeiten gut gemeint hat mit ihnen. Wir brauchen diese Erfahrung, dass Gott immer da ist und wir alles mit ihm anfangen können.
Zum Bibelwort führte der Vorsteher aus, dass dort zwei Pole christlichen Glaubens beschrieben sind. Zum einen verschafft uns Gott Gerechtigkeit, allein durch seine Gnade und den Glauben an Jesus Christus. Zum andern soll unser Glaube nicht nur ein Lippenbekenntnis sein, sondern wir dürfen ihn bekennen und danach leben. Ein Maßstab kann sein, wie wir anderen Menschen in Liebe begegnen und wie wir Gott lieben. Was tut meinem Nächsten gut? Versuchs einmal und schau, was zurückkommt.
In seinem Mitdienen weckte Hirte Jens Strähle Erinnerungen an frühere Jugendausflüge, auch daran, dass sich das Hochzeitspaar dort kennengelernt hat und heute im Kreis der Gemeinde den Segen Gottes empfangen und gemeinsam vorwärts blicken darf.
Diakon Bernd Zentler wies als Radsportler in seinem Predigtbeitrag darauf hin, dass das Hochzeitspaar seit 50 Jahren ein Team ist und das nicht heißt, toll ein anderer machts. Vielmehr hat es sich gezeigt, dass man im Team „die Steige besser hochkommt“.
Vor und nach der Segensspendung durch den Vorsteher erfreute ein Solo-Liedvortrag der Glaubensschwester Laura mit Klavier-, Orgel- und Chorbegleitung das Brautpaar und die Festgemeinde.
Zum Schluss gab der Vorsteher dem Brautpaar noch ein besonders erbetenes Wort mit aus Psalm 115, 12+13: Der Herr denkt an uns und segnet uns. Er segnet die, die den Herrn fürchten und ihm die Ehre geben.
Mit Glück- und Segenswünschen der Glaubensgeschwister wurde das dankbare Jubelpaar verabschiedet.