Erster Besuch seit Neuordnung der Bezirke.
Obwohl Apostel Bauer seit vielen Jahren immer wieder an Adelberg vorbeifuhr, hat sich am 2. März 2022 erstmals die Gelegenheit zu einem Besuch der Kirchengemeinde ergeben. Apostel Bauer übermittelte an die in der Kirche versammelten oder per Telefon angeschlossenen Glaubensgeschwister die Grüße des Bezirksapostels Michael Ehrich und auch des Apostels Anatolij Budnik aus der Ukraine, mit dem er zuvor telefoniert hatte. „Übermittle bitte meine Grüße an die Gemeinde, in der Du heute dienst!“
Grundlage für den Gottesdienst war das Wort aus Markus 3, 13: “Und er ging auf einen Berg und rief zu sich, welche er wollte, und die gingen hin zu ihm.“ Gott, der Herr ruft uns. Er ruft uns und alle Menschen zu sich, denn er will, dass alle Menschen gerettet werden (1. Tim 2, 4). Gott ruft uns alle – ohne Ausnahme – auch zum Dienst. Er möchte, dass wir uns einbringen in geistliche und nichtgeistliche Dienste, als Amtsträger, Schwestern, Brüder, Jugendliche, in den Gemeinden, in den Bezirken, usw.. Wenn wir seinem Ruf folgen und zu ihm kommen, dann sollen wir auch bleiben. Erlebbar wird das z.B. in den Gemeinden, in denen wir uns wohlfühlen.
Der stellvertretende Bezirksvorsteher Hartmut Römpp fragte in seinem Predigtbeitrag: “Wie reagieren wir auf den Ruf Gottes? Folgen wir seinem Ruf oder wenden wir uns ab?“ Als neuer Mitarbeiter habe ihm einmal ein Vorgesetzter gesagt: „Bei uns darf jeder mitmachen!“ Das gilt für jeden – ein jeder kann, darf und soll sich einbringen. Abschließend griff er das zuvor vorgetragene Lied „Herr, weil mich festhält deine starke Hand“ auf: Gott reicht uns seine Hand immer. Wenn wir von Gott gerufen werden und zu ihm kommen ist wichtig, dass wir auch seine Hand festhalten.
Der Gottesdienst wurde musikalisch von Orgel und Gemeindegesang, von einem Instrumentalensemble bestehend aus Klavier und drei Geigen und mit einem zuvor aufgenommenen Einspieler umrahmt. Eine besondere Atmosphäre kam auch dadurch zustande, dass erstmals seit fast 2 Jahren unter der Pandemie die Einhaltung eines Mindestabstandes entfallen ist, am Abend vorher die Stühle wieder in nahezu der ursprünglichen Art aufgestellt worden waren und die Gottesdienstteilnehmer wieder eine freie Platzwahl treffen konnten.