Jesus kommt wieder!
Die Gemeinde Adelberg durfte im Gottesdienst am 10. November 2024 die Aufnahme von Anna Widmann feiern. Zum besonderen Anlass waren Jugendliche und Jugendbetreuer aus dem Bezirk gekommen, um bei dem Fest teilzuhaben und sich in der musikalischen Umrahmung des Gottesdienstes einzubringen. Leider kam von zwei geplanten Fahrzeugen nur eines in Adelberg an – das andere hatte unterwegs eine Panne und einige Jugendlichen konnten daher nicht nach Adelberg kommen.
„Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben.“ (Mt. 24, 40.41) Wird mit diesem Textwort Druck von der Kirche ausgeübt? „Nein!“, betonte Samuel Feller, Vorsteher der neuapostolischen Gemeinde in Adelberg. Das Wort verweist auf unterschiedliche Entwicklungsstadien der Kirche und von Gläubigen. Mancherorts ist die Kirche erst im Aufbau, woanders gibt es bereits schöne Entwicklungen. Auch wenn Menschen scheinbar dasselbe tun und in ähnlichen Situationen leben, dann nimmt der Herr den an, der treu ist.
O du, mein Trost! Eine mitdienende Diakonin machte einen Rückblick auf ihre Kindheit, wo sie sich die Frage gestellt hatte: „Werde ich angenommen werden?“ Über Höhen und Tiefen soll Jesus immer im Mittelpunkt stehen und der Glaube gestärkt werden. Ein praktisches Hilfsmittel dazu kann sein, wenn man sich immer wieder mit der Heiligen Schrift beschäftigt.
Herr, komme bald! Diakonin Nina Zimmermann nahm das Chorlied auf und fragte, wie präsent der Wunsch ist, dass Jesus Christus wiederkommt. Wünscht man es sich gleich, oder erst nach Ausbildung, Familiengründung, Karriere oder sogar Ruhestand? Gott erwartet keine Perfektion, keinen überwältigend starken Glauben, sondern lediglich den Willen zum Glauben. Das treibt dazu an, Jesus nachzufolgen.
Lead me Lord! Zur Aufnahme trug der kleine Jugendchor das Lied mit dem Wunsch vor, dass der Herr jeden begleiten möge. Vorsteher Samuel Feller gab Anna ein Textwort aus Prediger 3, 1 an die Hand: „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ Er nahm Anna in die Gemeinde auf und wünschte ihr viel Freude und Segen.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Teilnehmer noch zum Kirchenkaffee eingeladen.