Klosteranlage Adelberg bietet einen schönen äußeren Rahmen
Nach der Verlegung des Gottesdienstes im Grünen im Jahr 2025 aufgrund Regenwetters in die Kirche schien auch 2026 unsicher, ob es am Sonntagmorgen, 16. August, trocken sein wird. Tatsächlich konnte der Gottesdienst bei schönstem trockenem Wetter im Freien durchgeführt werden. Gottesdienstort war erneut die Wiese vor dem Prälaturgebäude auf dem Klostergelände in Adelberg.
Gemeindevorsteher Priester S. Feller legte dem Gottesdienst die Bibelstelle aus Johannes 17, 20.21a zugrunde: „Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, dass sie alle eins seien.“ Jesus betete vor seiner Gefangennahme um die Einheit der Jünger und aller zukünftigen Glaubenden. Einheit beginnt im eigenen persönlichen Umfeld, in Ehe und Familie, wo unterschiedliche Menschen zusammenwachsen. Auch in der Gemeinde treffen verschiedene Persönlichkeiten, Prägungen und Meinungen aufeinander. Einheit ist in der Gemeinde dadurch möglich, dass Jesus Christus im Mittelpunkt steht.
In einem Predigtbeitrag verglich Priester D. Zimmermann die Einheit zwischen christlichen Konfessionen mit einer Sternfahrt: man kommt von verschiedenen Ausgangspunkten auf unterschiedlichen Wegen, hat aber dasselbe Ziel. Dabei ist es wichtiger, Gemeinsamkeiten zu betonen, als Unterschiede aufzuzeigen. Und tatsächlich bestehende unterschiedliche Sichtweisen schaffen Identität und Sicherheit.
Nach Sündenvergebung und Feier des Heiligen Abendmahl beendete Priester Feller den Gottesdienst mit dem trinitarischen Segen Gottes.
Nach dem Gottesdienst waren alle Teilnehmer eingeladen, bei Getränken noch etwas zusammen zu bleiben und Gemeinschaft zu pflegen.