Gottes Liebe und Allmacht im Zentrum: Apostel Keck ermutigt zur Kraft des Gebets.
Am 2. Oktober 2024 fand in Maitis ein feierlicher Gottesdienst unter der Leitung von Apostel Volker Keck statt. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Textwort aus Psalm 138, Vers 2: „Ich will anbeten zu deinem heiligen Tempel hin und deinen Namen preisen für deine Güte und Treue; denn du hast dein Wort herrlich gemacht um deines Namens willen“. Dieses inspirierende Bibelwort diente als Grundlage der Predigt des Apostels.
Apostel Keck betonte, wie wichtig es sei, dass jede Begegnung mit Gott eine nachhaltige Wirkung auf das Leben der Gläubigen habe. Er verwies auf die Herausforderung, in einer Zeit voller ablenkender Einflüsse den Fokus auf Gott zu bewahren und sich nicht von ihm abzuwenden. Dabei hob er das Jahresmotto der Kirche hervor: „Beten hilft“. Dies sei nicht nur ein Appell, sondern ein Aufruf, das ganze Leben in der Zwiesprache mit Gott zu gestalten.
Gott sei Schöpfer, allmächtig, ewig und allwissend, so der Apostel. Doch er sei vor allem auch die Liebe. Aus dieser Liebe heraus habe Gott seinen Sohn auf die Erde gesandt, um die Menschheit zu erretten. „Ich wünsche uns allen, dass wir die Liebe Gottes spüren“, sagte Apostel Keck und ermutigte die Anwesenden, Jesus Christus sowie den Heiligen Geist, den Tröster und Stärker, anzubeten. Er rief die Gläubigen dazu auf, sich immer wieder der Kraft Gottes bewusst zu werden, die im Gebet und im Glauben zu finden sei. Auch wenn die eigene Kraft einmal nachlasse, so solle man sich an Geschwister und Seelsorger wenden, die durch gemeinsames Gebet neue Kraft schenken können.
Stellvertretender Bezirksvorsteher Wolfgang Kienle ergänzte die Predigt mit seinen Gedanken. Er rief dazu auf, sich noch mehr von der Liebe Gottes begeistern zu lassen, sodass ein „Feuer in uns brennt“. Kienle mahnte, dass in allen Zeiten Götzen angebetet wurden – schon zur Zeit Moses' hätten Menschen das Goldene Kalb verehrt. Ein Götze stehe für den Willen, sich nichts von Gott sagen zu lassen und den eigenen Willen über alles zu stellen. Er stellte die Frage: „Deckt sich unser Wille und unser Ziel mit dem Willen Gottes?“ Die Antwort sei klar: Gott wolle alle Menschen zu sich führen und schenke ihnen Gnade, damit sie dieses Ziel erreichen können.
Den Höhepunkt des Gottesdienstes bildete die Feier des Heiligen Abendmahls, welches in einer andachtsvollen Atmosphäre begangen wurde. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von einem gemischten Chor, der mit seinen Darbietungen die Herzen der Gläubigen berührte und den feierlichen Rahmen des Gottesdienstes unterstrich.