Glaubensstärkung und Hoffnung in Zeiten des Wandels.
Am 20. Oktober 2024 fand in der Max-Beckmann-Straße 2 in Köngen ein besonderer Gottesdienst statt – der letzte vor der anstehenden Profanierung des Kirchengebäudes am 10. November. Gemeindevorsteher Yann Schmidhäußler führte die Gläubigen durch diesen emotionalen und bedeutsamen Abschiedsgottesdienst, der von einem Ensemble aus Klarinette, Geige und Keyboard musikalisch eröffnet wurde.
Mit dem Lied „Lass du mich stille werden, nur deine Stimme hören“ leitete Schmidhäußler die Andacht ein und betonte in seiner Predigt, wie wichtig es sei, immer wieder die Stimme Gottes zu hören. „Lasst zu, dass die Stimme Jesu Christi uns etwas sagen darf, um dem Ebenbild Jesu ähnlicher zu werden“, ermutigte der Gemeindevorsteher die Gläubigen. In einer Welt voller Sorgen und Herausforderungen sei es unerlässlich, das Heil stets aufs Neue zu suchen und sich schon heute in die von Jesus verheißene neue Kreatur verwandeln zu lassen. „Wir können heute schon Gottes Wort in uns wirken lassen und Gnade erleben, wenn wir nah bei Gott und seinem Sohn sind“, betonte er.
Priester Norbert Helmecke unterstützte die Predigt mit seinem Wortbeitrag und sprach die bevorstehende Profanierung an. „Wir haben die Zeit als Gemeinde genutzt, uns gegenseitig gestärkt und zusammen gebetet. Das bleibt“, sagte Helmecke und ermutigte die Gemeinde, die notwendige Energie für die anstehenden Veränderungen zu finden.
In Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl forderte Schmidhäußler die Gläubigen auf, die Gnade zu ergreifen und anzunehmen: „Du bekommst Frieden und Stille. Das gibt Kraft, weiterzugehen.“ Der Gottesdienst war von einer tiefen spirituellen Atmosphäre geprägt, die durch das Ensemble aus Klarinette, Geige und Klavier sowie den Gemeindegesang, begleitet von der Orgel, musikalisch eindrucksvoll untermalt wurde.