Jesus als Brückenbauer zwischen Gott und den Menschen.
Am Sonntag, den 7. Juli 2024 fand in der Gemeinde Weilheim ein besonderer Kindergottesdienst zum Gedächtnis der Verstorbenen statt. Unter dem Thema „Brückenbau: Jesus, der Brückenbauer zwischen Gott und den Menschen“ kamen die Kinder des Kirchenbezirks Göppingen / Kirchheim zusammen, um gemeinsam dieses bedeutsame Ereignis zu besprechen.
Der Kindergottesdienst stand ganz im Zeichen der Liebe und Verbundenheit. Die zentrale Botschaft „LIEBE - Lass immer eine Brücke entstehen“ wurde anhand von Johannes 15,12 illustriert: „Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe.“ Die Kinder wurden ermutigt, durch kleine Gesten und Taten im Alltag Brücken der Liebe und Freundschaft zu bauen. Mit Liedern, Gebeten und einer kindgerechten Predigt wurde die Bedeutung der Liebe in der Gemeinschaft betont.
Ein weiteres zentrales Element des Gottesdienstes war der Regenbogen, der als Zeichen Gottes und Symbol des Bundes zwischen Gott und der Erde aus 1. Mose 9,13 hervorgehoben wurde: „Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.“ Die Kinder erfuhren, dass der Regenbogen nicht nur ein schönes Naturphänomen ist, sondern auch eine tiefe spirituelle Bedeutung hat. Er erinnert uns daran, dass Gott immer bei uns ist und seine Versprechen hält.
Besonders berührend war der Moment, als die Kinder Brücken bastelten und bei ihren sportlichen Aktivitäten auf diesen balancierten und diese als Zeichen der Liebe und Erinnerung an die Entschlafenen aufstellten. Jede Brücke symbolisierte eine Verbindung zwischen Himmel und Erde, eine Brücke der Hoffnung und des Trostes.
Vorsteher Achim Vatter, der den Gottesdienst leitete, betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit der Gemeinschaft und des Zusammenhalts, besonders in Zeiten der Trauer und des Gedenkens. „Jesus ist der Brückenbauer zwischen Gott und den Menschen. Er zeigt uns, wie wir durch Liebe und Glaube miteinander verbunden sein können, auch über den Tod hinaus“, so Gemeindevorsteher Vatter.
Der Kindergottesdienst war nicht nur eine Gelegenheit, der Entschlafenen zu gedenken, sondern auch ein Moment der Freude und des gemeinsamen Erlebens. Die harmonische Atmosphäre und die kindgerechten Aktivitäten trugen dazu bei, dass die Botschaft des Brückenbaus und der göttlichen Liebe auf spielerische Weise vermittelt wurde.