Informationsabend in Weilheim.
Am 17. September 2024 luden Apostel Volker Keck und Bischof Jürgen Gründemann zu einem Informationsabend nach Weilheim ein. Anlass war der geplante Neubau einer Kirche auf dem bisherigen Standort der Kirchengemeinde Weilheim. Das neue Gotteshaus wird künftig die seitherigen Kirchengemeinden Bad Boll, Weilheim, Hattenhofen und Ohmden unter einem Dach vereinen.
Apostel Volker Keck begrüßte die zahlreich erschienenen Gemeindemitglieder und Interessierten. Bischof Jürgen Gründemann informierte umfassend über die Veränderungen in den Gemeinden, darunter die rückläufige Anzahl der Gottesdienstbesucher, das ehrenamtliche Engagement sowie die seelsorgerische Versorgung. Auch finanzielle Aspekte und die Notwendigkeit eines nachhaltigen Ressourceneinsatzes wurden thematisiert.
Im weiteren Verlauf stellte Stephan Pfäffle, Leiter der kirchlichen Abteilung Bau und Unterhaltung, den Ablauf des Projekts vor. Architektin und Projektbetreuerin Conny Moog präsentierte die detaillierten Planungsunterlagen für das neue Kirchengebäude. Dabei wurde der Wunsch der Kirchenleitung betont, die künftigen Nutzer frühzeitig in den Planungsprozess einzubeziehen.
Untersuchungen hatten ergeben, dass eine Renovierung der bestehenden Gebäude unwirtschaftlich ist. Daher wurde der Entschluss gefasst, einen barrierefreien, energetisch optimierten Neubau zu errichten. Dieser soll 125 Sitzplätze, zwei flexible Mehrzweckräume, eine Sakristei sowie modernste Technik umfassen. Eine neue Pfeifenorgel ist ebenfalls Teil des Projekts. Der Kirchenneubau wird als Systembau umgesetzt, ein bewährtes Verfahren, das bereits an anderen Standorten erfolgreich eingesetzt wurde. Der Einzug in das neue Gebäude ist für Ende 2027 geplant.
Während des Abends hatten die Gemeindemitglieder die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen. Themen wie die Orgel, Sitzplatzanzahl, Belüftung, Klimatisierung, Barrierefreiheit, Nebenräume, Parkplätze und die Begrünung der Außenanlagen wurden diskutiert.
Als Teil der weiteren Planung wird ein sechsköpfiges Nutzerteam gegründet, das als Kommunikationsschnittstelle zwischen der Bauabteilung und der Gemeinde fungiert. Hier sollen nicht nur Informationen ausgetauscht, sondern auch die Wünsche der Gemeindemitglieder thematisiert werden.
Apostel Volker Keck zeigte sich erfreut über das rege Interesse der Gemeinde und blickte zuversichtlich auf die bevorstehende Bauphase, die der Gemeinde Voralb ein modernes und funktionales Gotteshaus bescheren wird.