Am Karfreitag gedachten die Gläubigen der beiden Kirchengemeinden Wendlingen und Ötlingen in Wendlingen dem Leiden und Sterben von Jesus Christus.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Matthäus 27, Vers 39, 40 zugrunde: „Die aber vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe und sprachen: Der du den Tempel abbrichst und baust ihn auf in drei Tagen, hilf dir selber, wenn du Gottes Sohn bist, und steig herab vom Kreuz!“ Die Liebe zu Gott, dem Vater und zu den Menschen gab Jesus die Kraft, seinen Auftrag bis zum Ende zu erfüllen. Er gab sein Leben für alle Menschen, niemand wird vom Heil ausgeschlossen! Das Evangelium macht deutlich, dass der Tod Jesu als Konsequenz aus seinem Wirken verstanden werden muss: Jesu Tod ist kein Justizirrtum, es passierte auch nicht zufällig, sondern es war eine heilsgeschichtliche Notwendigkeit. Und Karfreitag ist nicht das Ende! Ostern und damit die Auferstehung Jesu gehören ebenso zum Heilsplan Gottes dazu.
Von Ulli wurde die Bibellesung aus Matthäus 27, Vers 31 -50 vorgetragen. Der Chor und ein Instrumental Ensemble stimmten eindrucksvoll in das Karfreitagsgeschehen ein.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand in schöner und harmonischer Atmosphäre das traditionelle Maultaschenessen statt.