Glaube an die Auferstehung im Zentrum des Gedenkgottesdienstes.
Am Sonntag, den 2. März 2025, versammelten sich die neuapostolischen Christen in Bad Boll zu einem besonderen Gottesdienst, um der Verstorbenen zu gedenken. Im Mittelpunkt der Feier stand die christliche Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Leben – ein Trost für alle, die um geliebte Menschen trauern und zugleich ein Ausdruck des Vertrauens auf Gottes Liebe und Barmherzigkeit.
Dieser Gottesdienst war der erste von drei jährlich stattfindenden Gedenkgottesdiensten, die die Neuapostolische Kirche traditionell am ersten Sonntag im März, Juli und November begeht. Die Gemeinde fand in dieser besonderen Stunde Raum für Stille, Gebet und innere Einkehr.
Priester Bernd Gaissert leitete den Gottesdienst und legte seiner Predigt das Bibelwort aus Psalm 107, Verse 19 und 20 zugrunde: „Die dann zum Herrn riefen in ihrer Not und er half ihnen aus ihren Ängsten, er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben.“ Mit einfühlsamen Worten erinnerte er an die göttliche Verheißung von Trost und Heil und betonte, dass Gottes Nähe über den Tod hinaus Bestand hat.
Gemeindevorsteher Achim Vatter bereicherte den Gottesdienst mit eigenen Gedanken, die die Gläubigen ermutigten, auf Gottes Gnade zu vertrauen. Die feierliche Atmosphäre wurde durch den musikalischen Rahmen des Gemischten Chores der Gemeinde sowie einem Geigensoli mit Orgelbegleitung unterstrichen.
In der Gemeinschaft dieses Gedenkens erfuhren die Gläubigen Trost und neue Kraft im Glauben – getragen von der Hoffnung auf das Wiedersehen in der Ewigkeit.