Die Liebe Gottes reicht uns immer wieder die Hand.
Am Mittwoch, den 14. Februar 2024, führte Bischof Volker Keck in Kirchheim den Gottesdienst durch. Zu diesem Gottesdienst waren mehrere umliegende Kirchengemeinden eingeladen.
Als Grundlage des Gottesdienstes las er aus Sprüche 24, Vers 16: „Denn ein Gerechter fällt siebenmal und steht wieder auf, aber die Frevler versinken im Unglück“.
Der Gottesdienst begann mit dem Vortrag des gemischten Chors: „Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft“.
In seiner Predigt führte der Bischof aus, dass man durch den Glauben an Jesus Christus und nicht durch fromme Dienste gerecht wird. Wenn einer im Sinne des Textwortes fällt, geschieht dies durch die Sünde, bzw. den Unglauben. Bei der Zahl 7 handelt es sich um eine symbolische Zahl.
„Sind wir dankbar, dass Gottes Gnade grenzenlos ist“, so der Bischof, „Jesus hat für uns das Lösegeld bezahlt, deshalb lasst uns nicht mit der Gnade Gottes spielen. Die Liebe Gottes reicht uns immer wieder die Hand“. Auch Petrus ist gefallen. Anschließend weinte er jedoch bitterlich, hat jedoch Buße getan. Jesus hat ihn wieder aufgerichtet. Zum Aufrichten gehört auch ein ermunterndes Wort an den nächsten. Am Schluss stellte der Bischof die Frage: „Sind wir bereit zu helfen, dem der stürzt oder merken wir es gar nicht?“.
Der stellvertretende Bezirksvorsteher Ralph Mattes ergänzte die Predigt mit seinen Wortbeiträgen.
Bischof Keck ließ es sich nicht nehmen, selbst das Heilige Abendmahl an die Gläubigen auszuteilen.