Golfen statt Wandern?
Trotz eisiger Temperaturen und einem ungemütlichen Ostwind ließ sich die Senioren-Wandergruppe nicht von ihrer traditionellen Tour abhalten. Treffpunkt war der Parkplatz des Golfclubs Ohmden, und obwohl der Vortag noch sonnig und mild war, zeigte sich das Wetter am Wandertag von seiner winterlichen Seite. Zum Glück waren viele gut ausgerüstet mit Mützen und Handschuhen, während andere ihre Kragen hochschlugen und die Hände tief in die Taschen vergruben.
Trotz der frostigen Bedingungen kam eine stattliche Gruppe zusammen, und man entschied sich einstimmig für das Wandern. Nach einem Monat ohne gemeinsames Treffen war die Vorfreude groß, und zudem gehört kaltes Wetter nun einmal zum Winter dazu. Die Route führte entlang der Einfallstraße Richtung Ohmden, dann weiter über einen Wirtschaftsweg mitten durch die Felder. Mit roten Nasen und tief in Gespräche vertieft, passierten die Wanderer den Steinbruch und steuerten das nahe Waldstück an.
Die Natur zeigte sich winterlich karg: kahle Bäume, abgestorbene Disteln und ein ruhender Steinbruch. Doch der Wald bot etwas Schutz vor dem schneidenden Wind und hielt eine lehrreiche Erkenntnis bereit: Das herumliegende Totholz ist keine Nachlässigkeit, sondern ein wertvoller Lebensraum für viele Tiere und ein wichtiger Bestandteil des ökologischen Kreislaufs.
Durchgefroren, aber zufrieden kehrte die Gruppe zum Ausgangspunkt zurück. So sehr das Naturerlebnis und die frische Luft geschätzt wurden, war die Vorfreude auf die wärmende Einkehr mindestens ebenso groß. Ein gelungener Wandertag, der zeigt: Auch bei kühlem Wetter lohnt es sich, gemeinsam aktiv zu sein!