Jesus lebt – heute und alle Tage.
Am 23. April 2025 hielt Bischof Jürgen Gründemann in Kirchheim einen festlichen Gottesdienst. Im Zentrum seiner Predigt stand die Bedeutung des leeren Grabes. Er betonte, dass das leere Grab kein Symbol, sondern ein handfestes Zeugnis der realen Auferstehung Jesu Christi sei. Der Leichnam Jesu liegt nicht mehr im Grab, sondern wurde in einen verherrlichten Auferstehungsleib verwandelt.
Bischof Gründemann führte aus, dass wir auch heute die Gewissheit haben dürfen, dass der auferstandene Jesus zu uns spricht. Besonders im Heiligen Abendmahl erleben wir seine Gegenwart durch seinen Leib und sein Blut. Inmitten unserer Sorgen, Nöte und Enttäuschungen sind wir eingeladen, seine Stimme im Evangelium zu erkennen.
Anknüpfend an das Zeugnis der Maria Magdalena, die im Johannesevangelium als erste vom leeren Grab berichtet (Joh 20,1–18), erinnerte der Bischof daran, dass auch wir den Auftrag haben, die Botschaft der Auferstehung zu verkünden – besonders denen, die traurig und verzweifelt sind.
Bezirksvorsteher Heiko Stähle ergänzte den Gottesdienst mit einem Wortbeitrag. Musikalisch wurde die Feier vom Gemischten Chor feierlich umrahmt und verlieh dem Gottesdienst einen würdigen und festlichen Rahmen.
Das leere Grab bleibt für uns alle ein starkes Zeichen der Hoffnung: Jesus lebt, und er bleibt bei uns – heute und alle Tage.