Ein Tag der Dankbarkeit und des Vertrauens.
Am Sonntag, den 11. Mai 2025, fand in der neuapostolischen Kirchengemeinde Kirchheim ein feierlicher Seniorengottesdienst statt. Bezirksvorsteher Heiko Stähle diente der Gemeinde mit einem Wort aus 1. Petrus 5,7: „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ Dieser Zuspruch bildete die geistliche Grundlage eines Gottesdienstes, der im Zeichen der Fürsorge – menschlich wie göttlich – stand.
Gleich zu Beginn ging der Bezirksvorsteher auf den Muttertag ein. Er würdigte die Rolle der Mütter: „Mutter heißt: einfach da sein. Herzlichen Dank dafür.“ In dieser schlichten, aber tiefen Aussage spiegelte sich der Geist des Tages wider – ein Geist der Dankbarkeit und Wertschätzung.
In seiner Predigt legte Heiko Stähle das Bibelwort in praktischer Tiefe aus: Gott ist der, dem man seine Sorgen immer wieder anvertrauen darf – auch wenn es scheinbar lange dauert, bis sich etwas verändert. „Wenn du es Gott 100 Mal gesagt hast und nichts geschah, dann sag es ihm ein 101. Mal. Gott hört zu, er schenkt Kraft.“ Dieses Vertrauen sei nicht nur Trost, sondern auch Ziel: „Es gibt ein Glaubensziel – Jesus kommt wieder.“
Er spannte zudem einen geistlichen Bogen vom Muttertag zum Glaubensleben. So wie Mutterliebe spürbar und erlernbar sei, möge auch der Glaube spürbar werden und wachsen. „Du darfst grenzenlos deine Sorgen auf den Altar legen. Und du darfst grenzenlos Gnade mitnehmen.“
In besonderer Weise wandte sich der Bezirksvorsteher an die anwesenden Senioren: „Danke für alles, was ihr getan habt, was ihr tut und was ihr tun werdet. Schön, dass ihr da seid.“ Diese Worte trafen hörbar das Herz der Gemeinde.
Die Predigt wurde durch die beiden stellvertretenden Bezirksvorsteher ergänzt. Ralph Mattes stellte heraus, dass Dankbarkeit im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes stand – gegenüber den Müttern wie auch den Senioren. „Um das Textwort zu erfüllen, brauchen wir die Kraft des Glaubens, um unsere Sorgen auf den Altar des Herrn zu werfen.“
Wolfgang Kienle würdigte die Senioren als „starke und verlässliche Gruppe“ und ermutigte zum beharrlichen Vertrauen in Gott. „Gott lässt manches zu, um Vertrauen zu lehren. Manches müssen wir loslassen – so wie wir vergeben, so schenkt Gott Gnade.“ Abschließend sagte er in tiefer Gewissheit: „Gott liebt die, die wir lieben noch viel mehr.“
Bezirksvorsteher Stähle leitete anschließend zum Heiligen Abendmahl über mit dem Wunsch: „Möge das Heilige Abendmahl uns Frieden schenken.“
Nach dem Gottesdienst erhielten die Mütter von den Kindern einen Blumengruß zum Muttertag.
Musikalisch wurde der Gottesdienst feierlich und würdevoll vom Seniorenchor sowie der Orgel umrahmt. Der Gottesdienst war geprägt von liebevoller Dankbarkeit, festem Glauben und ermutigendem Trost – ein segensreicher Muttertag im Kreise der Glaubensfamilie.