Samu wird in die Gemeinde aufgenommen.
Kirchheim, 15. Juni 2025 – In der Neuapostolischen Kirche Kirchheim erlebte die Gemeinde am Sonntag einen ganz besonderen Gottesdienst: Die Taufe des kleinen Samu wurde feierlich begangen. In einer Atmosphäre der Freude und des Segens versammelten sich zahlreiche Gläubige, um gemeinsam diesen bedeutenden Moment zu erleben.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Bibelwort aus 1. Korinther 12, Verse 4–6: „Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.“
Gemeindevorsteher Heiko Haase griff dieses Wort auf und erinnerte die Gemeinde daran, wie reich sie an Gaben ist – an Liebe, Glauben, Weisheit und Vergebung. „Wir brauchen einander mit unseren unterschiedlichen Fähigkeiten“, betonte er. „Lasst uns voneinander lernen und gemeinsam darum beten, dass uns diese Gaben erhalten bleiben.“ Über allem stehe jedoch die Gabe des Heiligen Geistes.
Hirte Jens Strähle vertiefte die Predigt mit einem eindrucksvollen Bild: Er sprach über die Wüstenakazie, die durch ihre tiefreichenden Wurzeln auch unter widrigsten Bedingungen überlebt. Diese stand für ihn sinnbildlich für Menschen, die scheinbar allein und isoliert stehen, aber durch tief verwurzelten Glauben – genährt vom Heiligen Geist – Stärke und Zuflucht bieten können.
Ein Höhepunkt des Gottesdienstes war die Taufe von Samu. In der Neuapostolischen Kirche ist die Heilige Wassertaufe das erste Sakrament, das den Täufling in ein Näheverhältnis zu Gott bringt und ihn in die Gemeinschaft der Christen eingliedert. Gemeindevorsteher Haase gab dem Täufling das Bibelwort aus Apostelgeschichte 16,31 mit auf den Lebensweg: „Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!“
Der festliche Rahmen wurde durch musikalische Beiträge des Gemischten Chors, eines kleinen Kinderchors sowie durch Orgelmusik liebevoll gestaltet. Nach der Taufe war die Gemeinde zum Heiligen Abendmahl eingeladen – ein weiterer Ausdruck der Gemeinschaft im Glauben.
Mit herzlichen Segenswünschen für Samu, seine Eltern und Geschwister endete der Gottesdienst. Im Anschluss war die Gemeinde zu einem kleinen Umtrunk eingeladen – ein fröhliches Beisammensein, das diesen besonderen Vormittag in harmonischer Gemeinschaft ausklingen ließ.