Ökumenischer Kinogottesdienst, das war wieder ein besonderes Fest im ökumenischen Jahresablauf.
Im Mittelpunkt stand wie jedes Jahr der Gottesdienst, der den Inhalt eines zuvor im Sommernachtskino gezeigten Films aufgreift.
Dieses Jahr war der Film "Heldin" gezeigt worden, bei dem der Zuschauer eine Nachtschicht einer Pflegefachkraft mitverfolgen konnte. Zu Beginn des Gottesdienstes wurden die Besucher aufgefordert sich Gedanken zu machen und auszutauschen, wer für sie ein Held sei.
Eine Zusammenfassung des Films und ein Interview mit einer langjährigen Pflegekraft ließen das Thema ganz präsent werden.
In der Predigt von Vikar Daniel Haardt waren zunächst ganz andere Helden im Mittelpunkt: James Bond, als kompletter Gegenpol zu der Protagonistin des Films und auch Helden und Heldinnen der Bibel wurden als Beispiele angeführt. Wer ist ein Held/ eine Heldin? Nur der oder diejenige, die ein perfektes Bild abgibt, in der Öffentlichkeit steht, alles richtig macht, unangreifbar und unnahbar ist oder nicht eher diejenigen, die sich menschlich zeigen und ihre Aufgabe unabhängig von öffentlichem Beifall selbstverständlich und souverän erledigen.
Anschließend gab es noch Gelegenheit Gedanken zur Predigt auszutauschen, sich kennenzulernen oder einfach Gespräche zu führen im Kirchengarten bei Brezeln und Weißwurst.