Nach dem Eingangslied aus GB 314 begrüßte Bezirksvorsteher Heiko Stähle zu Beginn des Gottesdienstes die drei Konfirmanden Adrian Broßmann, Noah Gassner und Nino Weiler mit den Worten: Das ist heute Euer Gottesdienst, genießt es.
Er erwähnte zunächst den besonderen Altarschmuck: Unter dem Spruch „Mit Gott an Ball bleiben“ waren zwei Fußbälle und ein Basketball kunstvoll mit Blumen gestaltet, ein Hinweis auf die drei sportlichen Konfirmanden. Der Bezirksvorsteher führte aus, er hätte in der Heiligen Schrift gesucht und tatsächlich ein Wort mit sportlichem Charakter gefunden, und zwar im 3. Brief des Paulus an die Philipper, Vers 14, in dem es heißt „ Ich jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung“. Im Sport trainiert man auf ein Ziel hin, auf den Sieg und er wünscht den Konfirmanden, dass sie auch im Glauben so einen Blick haben, so einen Fokus und mit Christus vollenden dürfen.
Dem Gottesdienst zugrunde lag das Bibelwort aus Matth. 10,32: Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will auch ich bekennen vor meinem Vater im Himmel. Das macht ihr heute, richtete der Bezirksvorsteher an die Konfirmanden das Wort, ein öffentliches Bekenntnis zu eurem Glauben und zu Jesus Christus, und das gilt es auch im Leben umzusetzen. Bekennen ist nicht eine einmalige Geschichte sondern dauerhaft an die Kraft Jesu Christi zu glauben, ihn zu bekennen, ihn im Herzen zu tragen, selbst dann, wenn der Glaube mal etwas zugeschüttet ist. Wer Jesus Christus bekennt, hat seine Zusage, dass er ihn begleiten wird in seinem Leben.
In seinem Predigtbeitrag gab der stv. Bezirksvorsteher Wolfgang Kienle den Konfirmanden einen besonderen Segenswunsch mit: Gott gebe dir für jeden Sturm einen Regenbogen, für jede Träne ein Lachen, für jede Sorge eine Aussicht und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit. Für jedes Problem, das das Leben schickt, einen Freund es zu teilen, für jeden Seufzer ein schönes Lied und eine Antwort auf jedes Gebet.
Der Konfirmandenlehrer, Priester Bulling, wies anschließend darauf hin, dass die Gemeinde die Aufgabe hat, die Konfirmanden aufzunehmen, sie zu bewahren, ihnen einen Rahmen zu geben und sie sich darin in eigener Verantwortung zu Jesus Christus hin entwickeln können. Der Gute Hirte geht auf sie zu, sie werden ihn finden und er wird sie begleiten.
Vor dem gemeinsamen Heiligen Abendmahl verlas die Konfirmandenlehrerin Bianca den persönlichen Konfirmandenbrief des Stammapostels, in dem er schreibt, dass die Lehre Christi keine Last ist, sondern ein Licht und wer diesem Licht folgt, hat die Gewissheit, richtige Entscheidungen zu treffen. Gott vertraut den Konfirmanden die schönste aller Aufgaben an, ein Jünger Christi zu sein, die darin besteht, Jesus zu bekennen und den Nächsten zu lieben. Anschließend empfingen die drei Jugendlichen nach ihrem Glaubensbekenntnis und Gelübde den feierlichen Konfirmationssegen.
Als Zeichen des Willkommens im Kreis der Jugend erhielten die Konfirmanden ein liebevoll verpacktes Geschenk. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst vom Gemischten Chor, dem Gemeindegesang mit Orgelbegleitung, dem Bezirksorchester, dem Jugendchor und einem eigens gebildeten Familienchor. Die Freude in der Gemeinde war groß und spürbar und viele Gläubige reihten sich in die lange Schlange der Gratulanten ein, um den Konfirmanden ihre Segenswünsche zu überbringen.